Diesen Monat enthält das Release spannende Updates für TeamViewer Tia, die die Diagnose und Behebung von Problemen mit erweiterten Funktionen unterstützen, neue Einstellungen für aktive Verbindungen in TeamViewer Tensor sowie Updates für das personalisierte QuickSupport und Einstellungen für das Unternehmensprofil.
Tia Troubleshooting: Smarter Support mit den Modi Diagnose und Beheben
Warum das wichtig ist
Tia bietet jetzt erweiterte Möglichkeiten zur Fehlerbehebung während Remote-Sessions und unterstützt Support-Teams dabei, über die KI-gestützte Beratung hinauszugehen und Probleme direkt in TeamViewer zu diagnostizieren und zu beheben.
Tia unterstützt jetzt drei Modi zur Fehlerbehebung:
- Der Advise-Modus bietet ein dialogbasiertes Erlebnis, das IT-Experten während Support-Sessions unterstützt. Dieser Modus ist weiterhin standardmäßig verfügbar.
- Der Diagnose-Modus bietet Echtzeit-Zugriff mit reinen Leserechten auf das Remote-Gerät. So kann Tia Probleme mithilfe von Tools und Skripten zur Fehlerbehebung analysieren, ohne dabei Änderungen vorzunehmen.
- Der Resolve-Modus ermöglicht es Tia, Probleme direkt auf dem Gerät zu beheben. Jede systemverändernde Aktion erfordert vor der Ausführung eine ausdrückliche Freigabe, sodass Supporter jederzeit die volle Kontrolle behalten.
Admins können diese Funktionen über Admin-Einstellungen -> TeamViewer KI -> Tia Troubleshooting zuweisen. So können Unternehmen festlegen, welche User auf welche Modi zur Fehlerbehebung zugreifen können.
Das Remote-Gerät muss vom Unternehmen verwaltet werden und den TeamViewer Automation Client ausführen. Kunden, die den Automation Client noch nicht ausgerollt haben, können ihn direkt über die Tia Troubleshooting-Einstellungen ausrollen, und zwar unternehmensweit, für ausgewählte Gerätegruppen oder für einzelne Geräte.
Unternehmen können außerdem Governance-Kontrollen anwenden, indem sie die Funktionen von Tia auf ausgewählten Geräten einschränken. Das hilft dabei, sensible Umgebungen zu schützen, wie zum Beispiel Geräte von Führungskräften, Produktionsserver, OT-Systeme (Operational Technology) oder Geräte, die regulatorischen Anforderungen unterliegen.
Tia Troubleshooting steht allen mit einer TeamViewer Premium-, Corporate-, Tensor- sowie TeamViewer ONE & Advanced- Lizenz zur Verfügung. Es kann sowohl im Desktop als auch im Web Client genutzt werden.
KI-Kreditverbrauch
Für User, denen die neuen Pakete Live Diagnostic und End-to-End Resolution zugewiesen wurden, richtet sich der KI-Credit-Verbrauch während Support-Sessions jetzt nach der Größe der Konversation. Bitte beachtet, dass sich dies ändern kann.
Weitere Informationen dazu findet ihr in unserer Knowledge Base: AI credit‑based payment model
Warum das wichtig ist
Tia Troubleshooting hilft Support-Teams dabei, technische Probleme schneller zu lösen, indem es KI-gestützte Beratung, Diagnosen und Möglichkeiten zur Problembehebung innerhalb derselben Support-Session bereitstellt. Supporter können von der Problemerkennung direkt zur Problembehebung übergehen, ohne ständig zwischen verschiedenen Tools wechseln zu müssen, was die digitale Reibung reduziert und die Effizienz verbessert.
Gleichzeitig behalten Admins die volle Kontrolle darüber, wie Tia im gesamten Unternehmen eingesetzt wird. Der Zugriff auf die Modi zur Fehlerbehebung kann zentral verwaltet werden, systemverändernde Aktionen erfordern eine ausdrückliche Freigabe, und Unternehmen können Tia auf sensiblen Geräten einschränken, wenn zusätzliche Governance-Maßnahmen erforderlich sind.
Um Audit- und Compliance-Anforderungen zu unterstützen, werden alle Tia Troubleshooting-Aktivitäten in Session-Aufzeichnungen und Session Insights erfasst. So erhaltet ihr Einblick in die Aktionen, die während der Support-Sessions durchgeführt wurden.
Lest mehr darüber, wie Tia eure IT-Probleme löst, in unserer Knowledge Base: Use Tia to troubleshoot IT issues
Erforderliche Mindestversion: 15.81
Aktive Verbindungen: Echtzeit-Einblick in laufende Remote-Sessions
Was hat sich geändert
Administratoren und autorisierte User können jetzt über die neue Funktion Aktive Verbindungen im Web Client aktive Remote-Connections in ihrer Organisation in Echtzeit einsehen.
Wenn die Funktion aktiviert ist, könnt ihr mit der Berechtigung Aktive Verbindungen anzeigen alle derzeit aktiven Verbindungen von Unternehmensmitgliedern sehen, einschließlich der verbundenen Personen, der Verbindungsart und der bisherigen Sitzungsdauer.
Bestehende Unternehmensadministratoren erhalten diese Berechtigung automatisch und können den Zugriff bei Bedarf anpassen:
Diese Funktion ist für Kunden mit Tensor Basic, Tensor Pro, Tensor Unlimited, Tensor Support sowie TeamViewer ONE Standard & Advanced verfügbar.
Warum das wichtig ist
Aktive Verbindungen bieten Organisationen mehr Transparenz über laufende Remote-Aktivitäten und unterstützen Admins dabei, den Überblick über ihre Umgebung zu behalten. Teams können Verbindungen mit langer Laufzeit schnell identifizieren, aktive Support-Sessions überwachen und entsprechend reagieren, wenn unerwartete Aktivitäten erkannt werden.
Die Funktion stärkt außerdem die Sicherheit und Auditierbarkeit, da potenzielle Sicherheitsvorfälle sowie nicht autorisierte oder ungewöhnliche Verbindungen leichter untersucht werden können. Durch Echtzeit-Einblicke, wer verbunden ist, wohin die Verbindung besteht und wie lange sie bereits aktiv ist, können Organisationen schneller reagieren, wenn Maßnahmen erforderlich sind, und gleichzeitig die operative Transparenz im gesamten Unternehmen verbessern.
Weitere Informationen zur Nutzung dieser Funktion findet ihr in unserer Knowledge Base: Aktive Verbindungen.
Minimum required TeamViewer version: 15.81
TeamViewer Unternehmensprofileinstellungen
Was hat sich geändert
Admins können jetzt zusätzliche Unternehmensprofileinstellungen konfigurieren, um die TeamViewer-Erfahrung in ihrer Organisation besser zu steuern. Neue Einstellungen ermöglichen es, den TeamViewer Chat für alle Nutzerinnen und Nutzer des Unternehmensprofils zu deaktivieren sowie In-Produkt-Marketinginhalte auszublenden.
Diese Einstellungen sind sowohl im Web Client als auch im Desktop für Kunden mit Tensor Basic, Tensor Pro, Tensor Unlimited und Tensor Support verfügbar. Die Option zur Deaktivierung des Chats steht außerdem Kunden mit TeamViewer ONE Standard & Advanced zur Verfügung.
Warum das wichtig ist
Diese neuen unternehmensweiten Steuerungsmöglichkeiten geben Administratoren mehr Flexibilität, TeamViewer an die Anforderungen ihrer Organisation anzupassen. Durch die Verwaltung der für Nutzerinnen und Nutzer verfügbaren Funktionen und Inhalte können Unternehmen eine fokussiertere Benutzererfahrung schaffen, Ablenkungen reduzieren und sicherstellen, dass TeamViewer mit internen Arbeitsabläufen übereinstimmt.
Hier findet ihr weitere Informationen zu den Einstellungen für Ihr Unternehmen.
Erforderliche Mindestversion: 15.81
Personalisiertes QuickSupport: Branding auf Unternehmens-, Nutzer- oder Legacy-Gruppenebene zuweisen
Was hat sich geändert
Admins können das personalisierte QuickSupport jetzt auf verschiedenen Ebenen innerhalb ihrer Organisation konfigurieren. Das personalisierte QuickSupport kann auf Unternehmens-, Nutzer- oder Legacy-Gerätegruppenebene zugewiesen werden und bietet dadurch mehr Flexibilität bei der Verwaltung gebrandeter Support-Erlebnisse.
Wenn mehrere Konfigurationen vorhanden sind, gilt folgende Priorität:
Legacy-Gerätegruppe > Nutzer > Unternehmen
Diese Funktion ist für Verbindungen zu Windows-Geräten sowohl im TeamViewer Remote Desktop als auch im Web Client verfügbar und steht Kunden mit Business, Premium, Corporate sowie TeamViewer ONE Standard & Advanced zur Verfügung.
Warum das wichtig ist
Diese Erweiterung hilft Organisationen dabei, ein konsistenteres und professionelleres Support-Erlebnis bereitzustellen und gleichzeitig mehr Flexibilität für unterschiedliche Kunden, Teams oder Anwendungsfälle zu schaffen. Durch die Möglichkeit, personalisierte QuickSupport-Konfigurationen auf mehreren Ebenen zu verwalten, können Unternehmen ihre Markenkonsistenz wahren und gleichzeitig spezialisierte Konfigurationen für bestimmte Szenarien einsetzen.
Darüber hinaus können Organisationen die Sicherheit erhöhen, indem sie Einstellungen wie Conditional Access, Zulassungslisten und Haftungsausschlüsse über ihre personalisierte QuickSupport-Konfiguration erzwingen. So lässt sich sicherstellen, dass Support-Sessions den Unternehmensrichtlinien entsprechen.
Weitere Informationen zum personalisierten QuickSupport findet ihr in unserer Knowledge Base: QuickSupport und personalisiertes QuickSupport
Erforderliche Mindestversion: 15.81