Oft ist nicht die eigentliche Lösung das größte Hindernis beim Support-Leisten, sondern der Zugriff auf das Gerät. Zusätzliche Schritte oder Anleitungen, gerade wenn es schnell gehen muss, können frustrierend sein. Dabei entscheiden manchmal schon wenige Sekunden.
Mit der browserbasierten Bildschirmübertragung von TeamViewer gelangt ihr direkt zum Support. Startet eine sichere, browserbasierte Session per Link, ganz ohne Installation, Admin-Rechte oder Setup‑Assistenten. Innerhalb weniger Augenblicke seid ihr mit dem Remote-Computer verbunden und könnt genau die Unterstützung leisten, die in dem Moment gebraucht wird.
Hinweis: Die browserbasierte Bildschirmübertragung von TeamViewer wird derzeit nur in Chromium‑basierten Desktop‑Browsern unterstützt.
Was die Funktion leistet und warum sie so nützlich ist
Sobald ihr den sicheren, browserbasierten Bildschirmübertragungs‑Link teilt, klickt der Benutzer darauf und die Verbindung wird hergestellt, ganz ohne Installation. Wird anschließend ein tiefergehender Zugriff benötigt, könnt ihr direkt innerhalb der Session über eine Supporter‑Aufforderung einen geführten QuickSupport‑Download auslösen und sofort starten.
All das erfolgt direkt über die Session‑Toolbar. Die browserbasierte Bildschirmübertragung ist vollständig in den TeamViewer Remote‑Workflow integriert und ermöglicht einen nahtlosen Übergang von der schnellen Bildschirmansicht zum vollständigen Remote‑Support, genau dann, wenn es erforderlich ist.
Wie die browserbasierte Bildschirmübertragung euren Workflow verbessert
Gerade bei dringendem Support zählt jede Sekunde. Die browserbasierte Bildschirmübertragung reduziert typische Reibungspunkte erheblich:
Support über Systemgrenzen hinweg
Unterstützt Benutzer auf nicht verwalteten, externen oder stark eingeschränkten Geräten, ohne Berechtigungsprobleme oder App‑Verteilung.
Erster Einblick ohne Installation
Überspringt den klassischen Ablauf "Download → Ausführen → Berechtigungen". Die browserbasierte Bildschirmübertragung bringt euch direkt zur visuellen Fehleranalyse.
Bei Bedarf zu vollem Support wechseln
Reicht die reine Ansicht nicht aus, wechselt ihr direkt in der Session zu vollständigem TeamViewer Remote Support. Möglich wird das über einen geführten QuickSupport‑Prozess ohne Verwirrung oder Umwege.
Nahtlose Integration in euren bestehenden Workflow
Die browserbasierte Bildschirmübertragung ist direkt in TeamViewer Remote integriert. Ihr müsst nichts neu aufsetzen, sondern optimiert euren bestehenden Support‑Ablauf.
Weniger Hürden, mehr Vertrauen
Endbenutzer fühlen sich sofort unterstützt und nicht durch technische Schritte überfordert.
Wie nutze ich die browserbasierte Bildschirmübertragung?
1. Öffnet den TeamViewer Web Client.
2. Geht zu Remote Support und klickt auf Session → Neue Session.
3. Wählt den Tab Bildschirmübertragung aus.
4. Kopiert den Link und sendet ihn an euren Endbenutzer oder gebt dessen E‑Mail‑Adresse ein, um den Link direkt zu versenden.
5. Sobald der Benutzer den Link öffnet, überprüft er zunächst eure Supporter‑Informationen. So wird sichergestellt, dass eure Benutzer stets wissen, wer sich mit ihnen verbindet. Nach der Bestätigung wählt der Benutzer aus, was geteilt werden soll, und startet die Session. Ihr seht dessen Bildschirm sofort.
6. Leitet den Benutzer in Echtzeit an: etwa bei Klickpfaden, Einstellungen und Lösungen.
7. Falls tiefergehende Rechte erforderlich sind, nutzt die QuickSupport‑Benutzeraufforderung in der Session‑Toolbar. Der Endbenutzer erhält ein Pop-Up, das durch den Download und Start von QuickSupport führt, ohne den Session-Kontext zu verlassen.
Anwendungsfall: Externer Kunde mit eingeschränktem Notebook
Ein Kunde arbeitet auf einem zentral verwalteten Unternehmensgerät und kann ohne Zustimmung der IT keine Anwendungen installieren. Die Meldung des Kunden lautet: „Unsere Seite zur Auftragserfassung flackert ständig.“ Keine Sorge, ihr seid zur Stelle!
- Ihr erstellt eine browserbasierte Bildschirmübertragungs-Session und sendet dem Benutzer den Support‑Link.
- Nach dem Öffnen und der Bestätigung durch den Benutzer seht ihr sofort dessen Bildschirm.
- Ihr reproduziert das Flackern, passt gemeinsam eine Browser‑Einstellung an und überprüft die Lösung live.
- Stellt ihr fest, dass Überprüfungen auf Systemebene erforderlich sind, klickt ihr auf die Supporter-Aufforderung, um den Endbenutzer durch den Download und Start von QuickSupport zu führen. Kein Tool‑Wechsel, kein Zeitverlust.
Letztlich bietet die browserbasierte Bildschirmübertragung genau das, was jede Support‑Session braucht: einen schnellen und unkomplizierten Einstieg. Es nimmt Endbenutzern die Unsicherheit, sorgt frühzeitig für Klarheit und ermöglicht bei Bedarf einen reibungslosen Übergang zu tiefergehendem Support. Kurz gesagt, eine kleine Funktion mit spürbarem Mehrwert im Alltag.
Habt ihr die browserbasierte Bildschirmübertragung schon ausprobiert?
Teilt eure Erfahrungen gern unten in den Kommentaren. Wir sind gespannt auf euer Feedback!