Das Release dieses Monats enthält Updates zu macOS-exklusiven Features, Tia-Vorschlägen auf Basis von Session-Insights, browserbasiertem Screen Sharing sowie Verbesserungen für Linux-Nutzer.
TeamViewer ONE
Updates zur macOS-Kompatibilität
Was hat sich geändert
- Ihr könnt jetzt noch mehr Support-Szenarien über eine einzige Plattform hinweg automatisieren – sowohl auf Windows als auch auf macOS. Dadurch wird die digitale Reibung für Mac-Nutzer reduziert. Dieses Update bringt macOS-exklusive Insights, wie z.B. macOS-Konsolenprotokolle, Fehlermeldungen, macOS-Versionen sowie die Sichtbarkeit des Safari-Cache.
Zusätzlich werden die Windows-Funktionen mit neuen Insights erweitert, darunter Chrome-Cache, Intune-Cache-Reset, Standortdienste, PowerShell-Zustand sowie Windows RDP. Die Funktion ist sowohl auf dem Desktop als auch im Web Client verfügbar.
Dies steht allen Kunden mit TeamViewer ONE Standard & Advanced sowie allen Usern mit dem DEX Essentials Add-on zur Verfügung.
Warum das wichtig ist
Es stärkt Compliance und Endpoint-Management, indem IT-Teams tiefere Einblicke in macOS-Umgebungen gewinnen.
Weitere Informationen findet ihr in unserem Knowledge Base Artikel: Erste Schritte mit TeamViewer DEX Essentials.
Erforderliche Mindestversion: 15.79
TeamViewer Remote
Screen Sharing jetzt auch vom Desktop zu webbasierten Sessions möglich
Was hat sich geändert
Supportende können jetzt direkt im Desktop-Client einen Session-Link oder -Code für browserbasiertes Screen Sharing erstellen. Die unterstützte Person öffnet einfach den Link im Browser, bestätigt die Identität des Supporters und startet die Session, ganz ohne Installation.
Während der Session kann der entfernte User seinen Bildschirm teilen und die Toolbar verwenden, während der Supporter Unterstützung vom Desktop aus bietet. Falls vollständige Fernsteuerung benötigt wird, kann die Session nahtlos erweitert werden, indem das QuickSupport-Modul heruntergeladen wird.
Diese Funktion ist für Business-, Premium-, Corporate- und TeamViewer ONE Standard & Advanced Kunden verfügbar und erfordert einen Chromium-basierten Browser (z. B. Chrome, Edge, Opera) auf der Seite des entfernten Users.
Warum das wichtig ist
Dies ermöglicht einen schnelleren und einfacheren Start von Support-Sessions – insbesondere in Umgebungen, in denen keine Software installiert werden darf.
Integrierte Verifizierungsschritte gewährleisten sichere Verbindungen, während die Möglichkeit zur Erweiterung auf vollständige Fernsteuerung maximale Flexibilität bei komplexeren Problemen bietet.
Weitere Informationen findet ihr hier: Starte eine Bildschirmübertragungs-Session über den Browser.
Erforderliche Mindestversion: 15.79
Updates bei den User Details
Was hat sich geändert
Die Benutzerliste enthält jetzt eine neue Spalte Erstellungsdatum. Zusammen mit dem bestehenden Feld Letzter Zugriff erhaltet ihr einen besseren Überblick über die Kontonutzung:
Ihr könnt außerdem nach dem Erstellungsdatum filtern, um schneller Einblicke zu erhalten. Das Feld wird für Konten unterstützt, die ab 2018 erstellt wurden (ältere Konten zeigen kein Erstellungsdatum an).
Die neue Spalte ist auch in Datenexporten enthalten – sowohl bei manuellen Exporten aus TeamViewer Remote als auch über GET-API-Aufrufe.
Alle Lizenzen mit Zugriff auf die Benutzerverwaltung können diese Funktion im Web Client und auf dem Desktop nutzen.
Warum das wichtig ist
Diese Funktion verbessert das Benutzer-Management in TeamViewer und sorgt für mehr Transparenz über den gesamten Lebenszyklus von Accounts hinweg.
Weitere Informationen findet ihr hier: Benutzer verwalten.
Erforderliche Mindestversion: 15.79
Updates bei den Richtlinien
Was hat sich geändert
Firmenverwaltete Geräte übernehmen jetzt automatisch die TeamViewer-Richtlinie aus ihrer zugewiesenen Gerätegruppe. Eine manuelle Auswahl für Von-Gruppe-erben ist nicht mehr erforderlich.
Dies gilt, wenn ein Gerät nur einer Gruppe zugeordnet ist. Gehört ein Gerät mehreren Gruppen an, wird keine Richtlinie automatisch zugewiesen. Ebenso werden keine Richtlinien angewendet, wenn auf Gruppenebene keine Richtlinie konfiguriert ist oder das Gerät noch keiner Gruppe zugewiesen wurde.
Eine manuelle Zuweisung oder Entfernung von Richtlinien bleibt weiterhin möglich. Wird eine Richtlinie explizit von einem Gerät entfernt, wird sie nicht automatisch erneut angewendet und muss manuell wieder zugewiesen werden.
Diese Funktion erfordert TeamViewer Version 15.79 oder neuer auf den firmenverwalteten Geräten.
Warum das wichtig ist
Dieses Update stellt sicher, dass Geräte automatisch Richtlinien erhalten, reduziert das Risiko von Compliance- oder Sicherheitslücken und vereinfacht die Verwaltung durch konsistente Konfigurationen.
Weitere Informationen findet ihr hier: Richtlinien.
Erforderliche Mindestversion: 15.79
Linux-Verbesserungen
Was hat sich geändert
Ihr könnt TeamViewer nun direkt über die Kommandozeile bzw. das Terminal unter Linux starten.
Alle TeamViewer-User unter Linux können von dieser Funktion profitieren.
Die Funktion unterstützt sowohl Easy Access als auch Passwortverbindungen. Wenn kein Passwort im Befehl angegeben wird, erscheint beim Verbindungsaufbau eine Passwortabfrage.
Warum das wichtig ist
Dieses Update integriert TeamViewer besser in eure bestehenden Workflows und ermöglicht eine flexiblere Nutzung.
Erforderliche Mindestversion: 15.79
Native Unterstützung für Windows auf ARM-Geräten
Was hat sich geändert
TeamViewer bietet jetzt eine verbesserte Kompatibilität für Windows auf ARM-Geräten, einschließlich eines nativen Clients für Notebooks mit Snapdragon-Prozessoren, die von Samsung, Dell, Lenovo, Microsoft und weiteren Herstellern angeboten werden.
Der native Client steht allen Nutzern sowohl für den TeamViewer Remote Client als auch für Host zur Verfügung. Darüber hinaus kann er auch über ein selbstextrahierendes MSI-Installationspaket bereitgestellt werden.
Warum das wichtig ist
Ein nativer ARM-Client verbessert im Vergleich zu emulierten Versionen die Kompatibilität, Stabilität und Leistung. Gleichzeitig ermöglicht er den Zugriff auf zusätzliche Features.
Da ARM-basierte Geräte aufgrund ihrer langen Akkulaufzeit und integrierten KI-Funktionen zunehmend an Bedeutung gewinnen, stellt TeamViewer eine nahtlose Unterstützung für diese modernen Umgebungen sicher.
Erforderliche Mindestversion: 15.79
TeamViewer KI
Tia schlägt Lösungen für eure IT-Probleme vor
Was hat sich geändert
Während einer Session kann Tia relevante Session-Insights anzeigen, die zur aktuellen Aufgabe passen.
Dies funktioniert über Prompts wie z.B.:„Gibt es Session-Insights zum japanischen Sprachpaket, das auf Windows installiert werden muss?“Tia liefert daraufhin passende Ergebnisse.
Falls mehrere Ergebnisse vorhanden sind, könnt ihr diese hier erweitern:
Tia steht sowohl im Web Client als auch in der Desktop-Anwendung zur Verfügung und funktioniert jetzt auch bei Verbindungen zu macOS.
Diese Funktion ist für Business, Premium, Corporate, Tensor und TeamViewer ONE Kunden verfügbar.
Warum das wichtig ist
Tia erhöht eure Effizienz bei der Problemlösung während Remote-Sessions, indem bewährte Lösungen genutzt werden, statt Vermutungen anzustellen.
Weitere Informationen findet ihr in unserem Knowledge-Base-Artikel zu Tia.
Erforderliche Mindestversion: 15.79
Updates für KI-gestütztes Scripting
Was hat sich geändert
Das TeamViewer KI kreditbasiertes Zahlungsmodell ist bereits bekannt. Neu in diesem Monat ist, dass die Nutzung von Tia zur Erstellung von Skripten aus Session-Zusammenfassungen jetzt 5 AI Credits kostet. Jede weitere Verfeinerung kostet zusätzlich 1 AI Credit. Diese Funktion ist im Web Client verfügbar.
TeamViewer ONE Standard & Advanced, Business, Premium, Corporate, Tensor Kunden sowie alle User mit dem DEX Essentials Add-on können diese Funktion nutzen.
Warum das wichtig ist
Damit könnt ihr gelöste Vorfälle in wiederverwendbare Skripte umwandeln, wodurch sich die Lösungszeit erheblich verkürzt.
Weitere Informationen findet ihr im Knowledge-Base-Artikel: TeamViewer KI kreditbasiertes Zahlungsmodell
Erforderliche Mindestversion: 15.78